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CA 30 – Via della Riviera [Emilia-Romagna]
Von Goro nach Cattolica
Die dritte Region, die wir entlang der Ciclovia Adriatica durchqueren, ist Emilia-Romagna. Ausgangspunkt ist Goro im Po-Delta, erreichbar aus dem Veneto entlang der Ciclovia Adriatica oder vom Bahnhof Codigoro, etwa 20 km entfernt.
Von Goro folgt man ruhigen Nebenstraßen, streift das Meer auf einem Pfad und gelangt zum Eingangstor des Bosco della Mesola. Bei Ankunft während der Öffnungszeiten des Parks kann man durch das Tor eintreten und den charakteristischen Waldweg befahren; andernfalls geht es auf einem Parallelweg neben dem Park weiter (Ferrara-Routen FE302 und FE20). Beim Verlassen des Waldes folgt man dem FE302 auf einer Nebenstraße durch Volano und kehrt mit Vorsicht in der Nähe des Lido di Volano an die Küste zurück.
Vom Lido di Volano geht es auf Wegen und Radwegen durch alle Ferrara-Badeorte bis nach Comacchio. Dort stehen wir am Fuß der Valli di Comacchio, dem größten Brackwasser-Feuchtgebiet Italiens und dem attraktivsten Bereich im Po-Delta-Park. Die Valli werden auf Wegen und Radwegen durchquert, dabei radelt man auch auf dem Argine degli Angeli, von Wasser umgeben, mit dem Gefühl fast zu schweben.
Von hier erreicht man Porto Corsini, wo man die Fähre nach Marina di Ravenna nehmen und Ravenna vollständig auf Radwegen erreichen kann, oder Ravenna ohne Fähre über Nebenstraßen, einen kurzen Hauptstraßenabschnitt und Radwege. Von Ravenna kehrt man auf sicheren Routen an die Küste zurück und erreicht Cervia und Cesenatico, dabei durchquert man die Pinienwälder Pineta di Classe und Milano Marittima.
Von Cesenatico verläuft die Route fast durchgehend auf Küstenradwegen durch Gatteo a Mare, Rimini, Riccione und Misano Adriatico und endet in Cattolica, dem letzten Küstenort der Emilia-Romagna, entlang der wunderschönen EcoVia del Mare. Hier gibt es einen Bahnhof, falls man die Reise beenden oder anderswo weiterfahren möchte.
Bitte beachten: Auf einigen Abschnitten weicht die Route vom Bicitalia BI6-Trassierungsplan ab und folgt Varianten, die als sicherer gelten und weniger Abschnitte auf Hauptstraßen aufweisen.